Athen – nicht nur eine Zwischenstation

Vor vielen Jahren war ich zum ersten Mal in Athen, der Stadt von der ich zu Zeiten der DDR nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Natürlich ist Athen auf den ersten Blick erst einmal ein Moloch von Häusern, aus denen nur die Akropolis heraus sticht. Aber weit gefehlt.  Athen ist auch Gastfreundschaft.

Die Menschen begegnen Dir offen und nicht nur geheuchelt freundlich wie in anderen

Touristengebieten. Du darfst auch ruhig während einer Demo mit Koffer über den

Syntagma-Platz laufen um einen Geldautomaten zu suchen, keiner wird Dir etwas tun.

Ich habe es selbst probiert.


Abend in Athen

Abend in der Plaka


 

Wenn Du ankommst fahre erst einmal in die Plaka, Athens wundervolle und pulsierende

Altstadt. Egal ob vom Syntagma kommend oder aus Richtung Monastiraki, abseits der

kleinen Gassen mit den immer wiederkehrenden Souvenirs gibt es überall nette Tavernen

und Kafenions in denen es lohnt, sich nieder zu lassen. Schaue ruhig wo sich die Einheimischen

aufhalten, hier ist es am besten. Mein Weg führt mich irgendwann, wenn der Hunger kommt

in die Kalamiotou in die Taverne meiner Freunde Despina und Kostas, ins Melilotos.

Typisch Griechische Küche findest Du hier, gemischt mit der Gabe auch Neues in die Speisekarte

einzubauen. Unheimlich lecker mit Zutaten aus ganz Griechenland, weit weg von jeder Art von

Touristenküche. Bis Du satt und noch lange nicht müde nach Akropolis & Co, dann schau doch mal

ins SIX D.O.G.S in der Aframiotou. Hier geht alles, frohes Jugendleben, tolle Musik, Barbetrieb,

angesiedelt in einem abgeschlossenen Innenhof auf einer terrassenförmigen Anlage.

Sollte Dir das zu heftig sein, dann schaue Dich in der Nähe der Romanischen Agora auf

dem kleinen Platz zwischen Adrianou und Kalogrioni um. Hier kannst Du gepflegt und doch

traditionell den Abend verbringen. Wer sucht, der findet am Hang unter der Akropolis

wohl auch eine Taverne mit Dachterrasse für ein sehr romantisches Beisammensein mit

einzigartigem Blick.

Wer das Meer  liebt, der sollte einmal  von den Marinas nahe Neo Faliro nach Piräus

Fährhafen  laufen. Das macht sogar im Dezember Spaß. Und guten Fisch zu essen gibt

es hier auch. Aber auch einen Ausflug ins Umland zum Beispiel nach Nea Makri kann ich

empfehlen oder  hinüber bis nach Isthmia und Corinth. An der Kanalbrücke über den

berühmten Kanal gibt es übrigens den besten Souvlaki  Griechenlands. Das finde ich und sagt auch

mein Taufpate Nikos und er muss das wissen. Er ist Wirt in Amorgos‘ bester Taverne

„Nikos Tavern“. Kurzum Athen ist viel mehr als Akropolis und Plaka aber auch das.

Melilotos

Melilotos

Akropolis

Akropolis


 

/ Allgemein, Reisen

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Spirituelle Heimat Amorgos. Gr. Orthod., schreibender Biker, liebt auch alte Heimat Thüringen

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